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Die Neigung des Peter Rosegger
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Die Neigung des Peter Rosegger

Schauspiel von Thomas Arzt

Inszenierung: Mario Holetzeck

Bühnen- und Kostümbild: Gundula Martin

Auf dem Marktplatz einer Kleinstadt hängt plötzlich der Heimatsegen schief. Die Statue des steirischen Dichterfürsten Peter Rosegger neigt sich gefährlich nach rechts – oder nach links, je nach Standpunkt. Die Bürgermeisterin fürchtet um die Sicherheit der Bürger, die Hauptstadt schickt einen Professor, der wissenschaftliche Klarheit schaffen soll und tektonische Verschiebungen europäischen Ausmaßes für die Schieflage verantwortlich macht. Wiesinger, Inhaber eines traditionsreichen Familienunternehmens und großzügiger Förderer der Gemeinde, will vor allem Aufregung vermeiden, schließlich steht der Besuch einer UNESCO-Delegation an, die den Stadt- kern zum Kulturerbe ernennen will. Das Standbild erweist sich derweil als labil: Nachdem es mit Müh und Not geradegerückt wurde, sackt es über Nacht erneut zur Seite. Nicht zielführende Beschwichtigungen der Bürgermeisterin, Notmaßnahmen des Professors und Aufregung in der Bevölkerung tragen zur Eskalation bei. So sieht sich Wiesinger schließlich gezwungen, selbst für Ruhe zu sorgen. Ein diffuser Heimatbegriff, persönliche Begehrlichkeiten und die Frage, ob man der Politik noch vertrauen kann: Der österreichische Autor Thomas Arzt hat mit DIE NEIGUNG DES PETER ROSEGGER eine Politsatire vorgelegt, die das Schwanken und Schlingern einer Gesellschaft in ein steinernes Sinnbild übersetzt – bitter und unterhaltsam zugleich.

 
Darsteller / Personen:

Spieldauer: 1:00 Stunde ohne Pause

Bei Verhinderung tauschen Sie bitte möglichst frühzeitig (Volksbühnen-Abonnements rot)

Vorstellungen: 2021/2022:

Oktober:  Premiere Sa 30. 18+ 20:15 Uhr

November:  Do 04. 18+20:15 Uhr, Fr 17. 18+20:15 Uhr, Di 23. 18+20:15 Uhr

Dezember: So 05. 17+19:15 Uhr, Fr 17. 18+20:15 Uhr, So 19. 17+19:15 Uhr



(Text: Theater Lüneburg)

 

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