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Hedda Gabler
Dido und Aeneas Tartuffe



Hedda Gabler


Schauspiel von Henrik Ibsen

Inszenierung: uns noch nicht bekannt

Bühnen- und Kostümbild: uns noch nicht bekannt

Hedda Gabler will vor allem eins: ein großes Leben, schön, wild und selbstbestimmt. Ihre Heirat mit dem aufstrebenden Historiker Tesman erscheint ihr als der richtige Schritt dahin. Doch schon die Hochzeitsreise, auf der er seine wissenschaftlichen Recherchen fortsetzt, enttäuscht sie. Hedda empfindet die Ehe als Gefängnis. Mit Tesman wählte sie eben nicht das Abenteuer und die Erhabenheit, sondern das Bürgertum voller einengender Konventionen. Selbst Tesmans Hoffnung auf die Ernennung zum Professor stellt sich als gefährdet dar, als Lövborg, sein ewiger Konkurrent, die Veröffentlichung eines epochalen Werkes ankündigt. Für Hedda allerdings ist Lövborg, mit dem sie früher eine Amour fou verband, genau die richtige Herausforderung: Wenn sie schon nicht über ihr eigenes Leben bestimmen kann, will sie wenigstens einmal Macht über einen anderen Menschen haben. Eine folgenschwere Zerstörungswut bricht sich Bahn.

Starke Frauen finden sich einige im Werk von Henrik Ibsen. Hedda Gabler scheint die absolute Antiheldin unter ihnen zu sein, faszinierend, egoistisch und destruktiv. Die Suche danach, was sie antreibt, macht dieses Drama so fesselnd. Langeweile, gekränkte Eitelkeit, die Angst vor dem sozialen Abstieg – rein individuelle Gründe also? Wo bleibt die Emanzipation in diesem Gesellschaftsdrama mit aufwühlendem Showdown?

 

Spieldauer: 2:00 h / Beginn: Di -– Sa 19:30 Uhr, So 18:00 Uhr / Pause: / Ende: Di - Sa 22:30 Uhr, So 21:30 Uhr

Bei Verhinderung tauschen Sie bitte möglichst frühzeitig (Volksbühnen-Abonnements rot)

Volksbühnen-Vorstellungen: 2021/2022:

April: So 03. 19 Uhr, Di 26. 20 Uhr

Mai: Fr 06. 20 Uhr


                                                                (Text: Theater Lüneburg)

 

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